Geschichtliches

Die Zeit war reif
Seit dem Jahre 1953 wurde, durch die beginnende Umstellung auf den Obstbau, die Gründung einer Bonifizierungsgenossenschaft auf der Grundlage des Königlichen Dekretes Nr. 215 vom 13. Februar 1933 betrieben.In Erfüllung der Vorschriften des Königlichen Dekretes Nr. 215 begann der Ausschuss 1954 mit den vorbereitenden Arbeiten zur Gründung des Konsortiums. Das Konsortialgebiet sollte 12.956 Hektar umfassen und sich über die Tallagen des gesamten Vinschgaus ausbreiten.

Der erste Versuch
Am 20. Juni 1958 kommt aus Rom die Zustimmung zur Einberufung der Gründungsversammlung und nachdem am 22. Oktober 1958 die Einberufung „einer Versammlung der interessierten Grundeigentümer zur Gründung des Bonifizierungskonsortiums Vinschgau“ verfügt wurde, fand am 16. November 1958 im Kinosaal in Schlanders einstimmig die Gründung statt, welche wegen allerhand Bedenken, aber ohne konkreter Begründung, nie die rechtliche Anerkennung in Rom erhält.

Der zweite Versuch
Am 13. Dezember 1960 wird ein neuer Generalplan samt Gesuch eingereicht. Bis zum Schluss sollte das Konsortialgebiet insgesamt 7.794 Hektar umfassen.
Am 16. März 1962 erfolgt im Amtsblatt der Region, Nr.11, die Verfügung zur Hinterlegung der Gründungsakte in den Vinschgauer Gemeinden.

Der Erfolg
Nach einem 10 jährigen Weg zur Gründung des Bonifizierungskonsortiums Vinschgau, wird diese nun am 16. April 1962 vom Vizeregierungskommissär verfügt. Die Anerkennung des Staates nahm noch einmal fast 2 Jahre in Anspruch.

Das Errichtungsdekret des Staatspräsidenten erscheint am 14. Oktober 1963. Damit ist die Gründung rechtlich abgesichert.

Die Arbeit kann beginnen
Seine Arbeitsberechtigung erhält das Konsortium mit der Veröffentlichung des Dekretes im Amtsblatt der Republik Nr. 6 vom 09. Jänner 1964. Die Satzungen des Bonifizierungskonsortiums Vinschgau erhalten ihre Gültigkeit mit der Genehmigung durch den Präsidenten des Regionalausschusses, die am 31. März 1964 im Amtsblatt der Region Nr.13 veröffentlicht werden.
Am 01. Jänner 1965 übernimmt das Bonifizierungskonsortium Vinschgau schließlich seine Arbeit laut Satzungen, Artikel 2, „zum Zwecke der Umgestaltung der Produktionsrichtung im Konsortialbereich auf Grund wirtschaftlicher und sozialer Überlegungen die Aufgaben, die ihm vom Gesetz und der Behörde übertragen wurden oder die zur Erreichung der eigentlichen Gründungszwecke notwendig sind“.

Gemeint sind im Vinschgau besonders Beregnungsbau, Entwässerung, Meliorierung und Flurbereinigung.

Bonifizierungskonsortium in Zahlen

ha

Beregnungsfläche

Davon

ha

Tropfbewässerung

Mio. m³

Jährlicher
Wasserverbrauch

ha

Einzugsgebiet
(35.000 Grundparzellen)

Davon

Mitglieder

km

Instandhaltung
offene Waale

Aktuell

  • 16.05.2019

    Meldeamtliche Daten – Mitglieder

    Um zukünftige Post per Email zuzustellen, bitten wir dieses Formular ausgefüllt per Email an info@bonikons.it zu senden, oder uns direkt…

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  • 11.02.2019

    Elektronische Fakturierung

    Unsere Email Adresse für die elektronische Fakturierung lautet: fe.ono@pec.it Rundschreiben Elektronische Fakturierung

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  • 14.04.2017

    E-MAIL und FORMULAR für Änderungsmeldungen

    Für Änderungsmeldungen bitten wir Sie, das Formular auszufüllen und an die Email aenderung@bonikons.it zu schicken. ÄNDERUNGSMELDUNG-Bonifizierungskonsortium Vinschgau

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  • 12.10.2016

    Präsident und Vizepräsident im Amt bestätigt

    Paul Wellenzohn wurde für die nächsten 5 Jahre zum Präsident wiedergewählt, ebenso Bertagnolli Armin als Vizepräsident.

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